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Kabelsalat ade!
WLAN-Router sorgen für Datenaustausch ohne Schnur Früher hatten’s Heim-Netzwerker richtig schwer. Sollte ein neuer Rechner mit dem Netzwerk verbunden werden, half oft nur der Griff zur Bohrmaschine. Und sollte einer der vielen Rechner mit dem Internet verbunden werden, mussten Kabelmassen quer durch den Flur zum Telefonanschluss gezogen werden. Heute gibt es eine simple Lösung für beide Probleme: Den Wireless-LAN-Router, kurz WLAN-Router.

Die theoretische Beschreibung des Geräts klingt erst einmal nicht sehr aufregend: Der WLAN-Router ist ein Vermittlungsknoten für Netzwerke, der kabellos mit alle Rechnern im Datennetz kommunizieren kann. Doch die Einsatzgebiete, die sich daraus ergeben, sind vielfältig und interessant. An erster Stelle steht natürlich die unkomplizierte Möglichkeit, mehreren Rechnern an den verschiedensten Standworten im Haus den Zugang zum Internet zu ermöglichen: Dann lässt’s sich im Garten mit dem Notebook ebenso komfortabel surfen wie mit dem Computer im Arbeitszimmer - eingebaute WLAN-Netzwerkkarten vorausgesetzt.


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Für WLAN gibt es mehrere Übertragungsstandards. Der mittlerweile verbreitetste ist der 802.11g-Standard, der Datenübertragungen mit maximal 54 Megabit pro Sekunde zulässt. Das entspricht 6,75 Megabyte in der Sekunde, also gut zwei Mp3-Musikdateien. Die Reichweite des drahtlosen Netzwerkes ist natürlich von der Umgebung abhängig. Sie liegt zwischen 30 Metern in Gebäuden und 100 Metern im Freien.

Wer nicht vorhat, die Nachbarschaft zum kostenlosen Internetsurfen über die eigene Leitung einzuladen - oder Datenspähern den Zugang zu seinen privaten Dateien zu ermöglichen, sollte sich genau über Sicherheit im WLAN informieren. Um Unbefugte auszusperren, stehen verschiedene Sicherheitsvorkehrungen zur Verfügung: Üblich sind MAC-Adressen-Filter (Abkürzung für Media Access Control) oder die aktuelle WPA-Verschlüsselung (steht für Wi-Fi Protected Acces). Dieser MAC-Adressen-Filter sorgt dafür, dass der Router nur Verbindung mit vorher eingestellten WLAN-Karten zulässt.

Ein weiteres, wichtiges Sicherheitsmerkmal: die integrierte Hardware-Firewall, mit der die meisten WLAN-Router ausgestattet sind. Sie schützt alle an das Netzwerk angeschlossenen Computer vor Hacker-Angriffen. Dass ist besonders dann wichtig, wenn der Router über ein integriertes DSL-Modem verfügt, über das die Netzwerk-Computer Zugang zum Internet herstellen können. Weit verbreitet ist auch die Konfiguration des WLAN-Routers über den Internet-Browser.


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Übrigens: Gesundheitlich ist WLAN absolut unbedenklich. Die marktüblichen Router haben einen durchschnittliche Sendeleistung von 0,1 Watt. Verglichen mit Handys, die mit satten ein bis fünf Watt funken, ein geradezu geringer Wert.

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